Heinrich Eder BildhauerEder


Engel für die Gemeinde Oeversee 2016



1. Schöpfungstag Blankeneser Friedhof




































    Zwischen naturalistischen, abstrakten,
    technischen, bis hin zu visionären Arbeiten
    erstreckt sich ein Raum, den ich als
    Kommunikationsmittel zu nutzen versuche.

    Da ich mir bewusst bin über die
    Gratwanderung der unterschiedlichen
    Arbeitsgebiete in meiner Kunst, versuche
    ich diese nicht miteinander zu vermischen.

    Gerade weil ich die Ideen, die Suche nach
    Lösungen und das Sichtbarmachen der
    Vorgänge, die für unsere Sinne
    verborgenen bleiben, parallel zu meinen
    skulpturalen Arbeiten
    entwickelt habe weiß ich, dass
sich beide
    Gebiete ergänzen.
 
   Für mich ist nicht wichtig einschätzbar
    zu sein, sondern verstanden zu werden.
     
    Eine Vielsprachigkeit in der Kunst zu
    erlangen, und uneingeschränkt zu
    kommunizieren ist heute wichtiger denn
    je und sollte der Sinn der Kunst sein.         
    Konventionen, Intoleranz und
    Einschränkungen bestimmen unsere Zeit. 

    Die Verbindung zwischen Kopf und Bauch,
    das Betrachten und Begreifen, bringt eine
    Nähe zur Realität, die eine
    entmaterialisierte Welt nicht vermitteln
    kann.
    Einfühlungsvermögen ist, so glaube ich,
    die einzige Möglichkeit etwas
    zu verändern.

    Vielleicht bewahre ich einen Zustand, der
    für gewöhnlich nach der Kindheit in den
    Hintergrund tritt. Das "Ich" und
    der "eigene Vorteil" wird stärker und
    ersetzt das Spiel.
    Ich nenne es Spiel, weil es ein nie endender
    Zustand ist, ein Suchen, Ausprobieren,
    Entdecken, ein gegen alle Konventionen
    verstoßender, unökonomischer Anspruch
    auf "Lernen".
    Wie oft fühlt man sich an der Hand
    vorwärtsgezogen und mit der anderen
    Hand nach dem greifend, was auf so
    faszinierende Weise am Rande des geraden
    Weges angeboten wird.         
    Ich lasse die ziehende, vermeintlich sichere
    Hand los, und greife nach den Früchten
    am Wegesrand.

        
                                                 

         

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